In diesem Jahr feiern wir ein Jubileum: 30 Jahre seit der ersten Cochlea-Implantation in Russland und der UdSSR!

Das russische wissenschaftlich-klinische Zentrum für Audiologie und Hörrehabilitation gratuliert allen seinen Patienten und Kollegen zum Internationalen Tag der Cochlea-Implantation! Darüber hinaus ist dieses Datum auch ein Jubiläum für uns – 30 Jahre seit der ersten Cochlea-Implantation in Russland und der UdSSR. Wir sind stolz darauf, dass die ersten Operationen in unserem Land in unserem Zentrum unter der Leitung von Professor Georgy Abelovich Tavartkiladze und Professor Ernst Lehnhardt (Hannover, Deutschland) stattfanden. Heute wird die Anzahl der Träger dieser wunderbaren Technologie in unserem Land auf Zehntausende geschätzt. Dieses Datum (*25.02. ist Tag des Cochlear Implants) ist von besonderer Bedeutung im Vorfeld des Internationalen Tages des Hörens am 3. März 2021.
Wir gratulieren Ihnen und wünschen Ihnen weiterhin Erfolg!

Quelle “NATIONAL RESEARCH CENTRE FOR AUDIOLOGY AND HEARING REHABILITATION, RUSSIA

Die ersten Cochlea-Implantationen in Russland – März 1991
Von links nach rechts: Professor Neilya Adelshinovna Mileshina, Professor Georgy Abelovich Tavartkiladze, Professor Ernst Lenhardt, Professor Nikolai Sergeevich Dmitriev

 

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Profile: Dmitrij Zaika

Kiew (UA)

Hochqualifizierter und erfahrener Spezialist für Beratung, Schulung und technischen Support für CI- und Hörgeräte-Träger
→ Der klinische und technische Berater der Firma Cochlear in der Ukraine, arbeitet auch im Rehabilitationszentrum für hörgeschädigte Kinder “Surdo-Cabinet”.
2004 bis 2016 Kaufmännischer Leiter und Experte für CI-Systeme des KKW “VABOS”
→ Telepraxisprojekten der Lenhardt-Academy (Fernanpassung).
→ Abschluss am Kharkov Polytechnic Institute im Jahr 1993 an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Physik.

Profile: Prof. Dr. med. Tino Just

Chefarzt in KMG Klinikum Güstrow (Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie)

Ausbildung

1991 bis 1997 Studium der Humanmedizin an der Universität Rostock
Anerkennung als Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, 24.09.2003
Zusatzbezeichnung “Allergologie”, 11.03.2009
Zusatzbezeichnung “Plastische Operationen”, 06.02.2008
Fachkunde Ultraschalldiagnostik (B-Scan) im HNO-Gebiet, 2000
Promotion, Rostock 28.06.1999
Habilitation, Rostock 18.12.2006,
Lehrbefugnis für das Fach Hals-Nasen- Ohrenheilkunde, Rostock 07.02.2007

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CORONA ZUM TROTZ – WIR REISTEN NACH BISHKEK – 10 KINDERN ERÖFFNET SICH DER WEG IN DIE WELT DES HÖRENS

Aidai, Muhammad, Sezim, Sultan, Asir, Muslim, Ailin, Ademi, Alinur und Alman – zehn weitere Kinder aus Kyrgyzstan haben noch knapp vor Weihnachten und Corona zum Trotz ihr Cochlear Implantat bekommen. Prof. Dr. Tino Just, Dr. Iryna Driamina vom KMG Klinikum in Güstrow und ich sind am 12.12. 2020 für eine Woche nach Bishkek gereist, wo am „National Center of Maternity and Childhood Care“ (das vom Gesundheitsministerium der Kirgisischen Republik für das CI Programm nominiert wurde) alle zehn Operationen erfolgreich durchgeführt wurden.

Unsere Reise von Berlin bzw. Zürich über Istanbul nach Bishkek und retour war infolge der zahlreichen Vorschriften und Erfordernissen beschwerlich (wie z.B. mehrfache PCR Tests, Maskenpflicht sowohl auf den Flughäfen als auch auf den doch relativ langen Flügen, Verbot einen Trolley ins Flugzeug mitzunehmen, was mich am Flughafen in Zürich zum Umpacken im wahrsten Sinn des Wortes auf den Boden zwang. Schweres Gepäck, da Prof. Just eine moderne Bohrmaschine mit allem Zubehör als Geschenk mitbrachte und ich so viele Dinge, die bei uns im Überfluss und in Kyrgyzstan Mangelware sind). Doch wir sind uns einig: das Risiko hat sich gelohnt!

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WORLD NEWS – THE LEHNHARDT FOUNDATION – Charity projects under Corona conditions

Publikation in EURO-CIU December 2020

The Corona crisis is having a profound effect on all areas of life as we are all experiencing.

We at the Lehnhardt Foundation also had to learn that the otherwise not easy handling of charity projects for deaf children who are supposed to receive a hearing implant did not become easier during this time.  Moreover, if these affected children coming from non-European countries are to be provided with a CI system in Germany, the task becomes even more complex under these conditions.

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Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.

Die zweite Anpassung wurde fast genau 3 Monate nach der ersten gemacht (am 12.12.2020). Und während dieser drei Monate … ist ein ganzes Leben vergangen … Reha in Galileo, Evpatoria, Krankenhausaufenthalt in einem Hospiz, eine Krankheit, mein Papa … viele Dinge und viele Dinge für die Entwicklung von Sensibilität  … und die Hauptfrage für mich war : Hilft es alles? Verbessert es sich oder nicht? Die Zeit ist knapp, was benötigt wird – sind effektive Techniken … und wer wird sagen, was für mein Kind wirksam ist? …

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Ende gut, alles gut

Wie schwierig es ist, ein Kind in Coronazeiten mit einem CI System zu versorgen, kann man sich sicherlich vorstellen. Wenn aber Mutter und Tochter bei dem entscheidenen Covid 19 Test, der für das Betreten der Klinik erforderlich ist, beide positiv getestet werden, greift der gesamte Sicherheitsmechanismus der Coronaauflagen und wirft alle vorgesehenen Termine für Vorbereitungen und OP total durcheinander. Das passierte der fünfjährigen Lika und ihrer Mutter, die aus Eriwan nach Deutschland gekommen waren, um die kleine Lika im KMG Klinikum in Güstrow durch den Chefarzt der HNO Abteilung, Prof. Tino Just, mit einem CI System versorgen zu lassen.

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Profil Julia Disson

Dr . Julia Disson, geboren 1983 in Moskau, studierte Geschichte und Fremdsprachen an der Moskauer Staatlichen Universität (MGU) und am Collège Universitaire français de Moscou. 2008 verteidigte sie ihre Doktorarbeit an der MGU, die sich mit Eliteausbildung im Russland des 19. Jahrhunderts beschäftigt. Von 2004 bis 2016 unterrichtete sie Englisch und Französisch an verschiedenen Moskauer Bildungseinrichtungen und war zuletzt als Fremdsprachedozentin an der Russischen Akademie für Volkswirtschaft und Öffentlichen Dienst (RANCHiGS). Seit 2017 lebt sie mit ihrer Familie in Österreich und ist nebenbei als Lehrerin für Englisch, Französisch und Russisch tätig.

Dolmetscherin” in “PORA” LiveOnline Webinars

Einen Turban für Rafayel

Sie sehen alle so nach der OP aus, mit einem weißen Turban versehen. Diese OP war lange herbeigesehnt und durch die besonderen Umstände  in der Coronakrise nicht einfach zu organisieren. Es mußten die finanziellen Mittel besorgt werden,  die aus einer großzügigen Spende der deutschen Hilfsorganisation “Ein Herz für Kinder” stammte und einer Spendenaktion auf Facebook, die fast ausschließlich von armenischen Landsleuten getragen wurde.

Denn Rafayel ist Armenier aus Eriwan, wird am 7.November 2020 vier Jahre alt und kann mittlerweile hören.
Es war nicht einfach, einen Flug nach Deutschland zu bekommen, man mußte sich kurzfristig entscheiden, und auch die Erteilung des Visums war durch die Coronaauflagen nicht wie sonst. Dazu kam die permanente Abstimmung mit der Klinik wegen des OP Termins.

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