Für Vladimir eröffnet sich eine neue Welt

Mit großer Freude können wir Ihnen mitteilen, dass sich für Vladimir – endlich – das Tor in die Welt der Töne geöffnet hat! Im letzten Moment wurde der Flug von Moskau nach Berlin abgesagt, da entschied sich Anastasiya, die Mama von Vladimir, die Reise mit dem Auto anzutreten: von Moskau nach Halberstadt, ein Weg von 2100 km durch Weißrussland und Polen.

Am 6. August wurde die Cochlear Implantation in der AMEOS Klinik in Halberstadt durchgeführt.

Der erfahrene Chirurg Dr. J.Langer hat das Mögliche und auch das Unmögliche geschafft, ungeachtet der anatomischen Besonderheiten des Mittel- und Innenohres. Die Operation gestaltete sich sehr schwierig, aber endete erfolgreich. Bei den intra-operativen Messungen gab das Implantat auf allen Elektroden Antworten. Für Anastasiya war das die aufregendste von allen Operationen (für Vladimir war es schon die neunte!).

Am 4. Tag nach der Operation wurde in der Klinik die Erstanpassung des Sprachprozessors vorgenommen und Vladimir zeigte klare Reaktionen auf die Töne. Jetzt sind wir davon überzeugt: Alles wird gut! Die weiteren Anpassungen und die Rehabilitation mit einem Sprachtherapeuten werden in Moskau geschehen, die Eltern sind auf eine langfristige Hör-Rehabilitation vorbereitet.

Wir wollen allen, die an diesem Projekt „Hilfe für Vladimir“ teilgenommen haben, unseren Dank aussprechen. Es haben zwei Wohltätigkeitsorganisationen aus Deutschland und Russland beigetragen, individuelle Sponsoren, das Team der Klinik unter der Leitung von Dr. J.Langer in Halberstadt, das Team unter der Leitung von Prof. T.Just in Güstrow und das Team der Lehnhardt Stiftung.

Bald schon wird Vladimir Ihnen „DANKE“ sagen können!

 

Bald wird die Tür offen

Trotz der Tatsache, dass Touristen immer noch nicht von Russland nach Deutschland fliegen dürfen – für besondere Fälle wie den kleinen Vladimir, hat sich schließlich eine Gelegenheit ergeben.
Für Volodya ist am 5. August in der AMEOS-Klinik in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) die Cochlear Implant Operation geplant. Warum plötzlich Halberstadt? Leider verfügt die Klinik in Güstrow nicht über alle notwendigen Einrichtungen, um eine mögliche Notfallversorgung im Hinblick auf die anderen Diagnosen des Kindes zu gewährleisten. Daher wurde in einem Konsilium  beschlossen, die Operation in einer anderen Klinik durchzuführen.

Dank der gemeinsamen Bemühungen der Lehnhardt Stiftung, Frau Dr. Lehnhardt-Goriany, der  Klinik in Güstrow, Prof.Just,  und Dr. Langer von der Klinik in Halberstadt wurde es möglich, die Cochlea-Implantation in Kürze in der Ameos-Klinik durchzuführen.
Wir freuen uns auf diesen wichtigen Tag für Volodya und seine Familie. Auch ein kleiner Stoff- Koala mit zwei Implantaten freut sich, Volodya bei der ersten Anpassung  endlich zu treffen und sein Freund zu werden.

Projektkoordinator der Lehnhardt Stiftung
Liubov Wolowik

 

 

Liza is getting access to better hearing – despite the Coronapandemic

This article was published in the EURO-CIU newsletter in June 2020

Regardless of the exceptionally challenging circumstances, caused by the Coronapandemic, which also affected CI recipients and candidates all over the world, wecould help Lize in the Ukraine to get her CI within a rather short time.We “met” Liza ́s mother Jana 5 months ago “Online“ and she convinced us about theurgency to support her daughter to get access to better hearing: Liza does not onlysuffer from bilateral severe hearing loss, she is also nearly blind.We collected all the necessary documents (medical / audiological / CT, MRT and adescription of the financial situation of the family as well as the social environment),translated and submitted them to potential sponsors in Germany. One of them reactedwithin 6 weeks and we received a generous donation. The family had raised funds inthe meantime as well and we approached the company Otcion Medical to provide theCI system at a price we could afford.We were asked to contact their distributor in the Ukraine, company Avrora in Kiev andvery soon we had two constructive Online conversations with the founder of Avrora,Yuri Sokolov, who lives in Canada now, and Oleksandr Radchenko, the director ofAvrora in Kiev.An agreement was reached and on May 21 Jana and her daughters met withOleksandr Radchenko, Tatjana Bogdanovic and Yaroslav Taranovskij to receive theirCI for Liza.The other great news is that Prof. Borys Mironjuk, one of the very experienced surgeons in the Ukraine, has already performed the surgery on May 26. As Liza wasborn on 25 May 2017, it was a nice birthday present for her – delayed only by a day!Sessions for the first fitting with Denis Litun and (re)habilitation with Svitlana Zayjka arescheduled.We hope you agree with us, that this is a wonderful example of what can be achievedunder very difficult circumstances provided all parties involved really want it.

Dr. Dr. h.c. Monika Lehnhardt-GorianyLehnhardt Stiftung

Read in your browser or Download PDF version

Мой мальчик уверенно говорит такое долгожданное “Мама”

Я, Савицкая Ирина, мне 35 лет и я мама троих детей. Хочу поделиться с Вами своей маленькой историей жизни но Большими успехами…

Мой средний сыночек Савицький Артур “особенный” мальчик, так получилось что он тотально не зрячий и с третьей степенью тугохоухости-обычными понятными всем словами, это слепо-глухой ребёнок!
Узнав о диагноз сына, я как и любая мама пришла в ужас и под далась панике… “как?…”почему именно мой сын??… – всё время слышала эти вопросы у себя в голове…Скажу честно, очень тяжело принять и понять этот факт… Но суть не в этом…
Артуру было проведено кучу обследование, операций на глазах… – и всё… – окончательный диагноз :” темнота”….
Но не видеть и не слышать… КАК? КАК ЖИТЬ?! ЧТО ДЕЛАТЬ?…

Слава Богу что к этому времени у нас в Украине уже появились “чудо ушки” – Кохлеарные импланты…. и вот виден свет в конце туннеля… Но к нему было ещё далеко… как потом оказалось…. И тогда мы поняли что для ребёнка который не видит, необходимо такое ушко. Цена вопроса очень высока и обычной маме это было не под силу. Беготня поразным инстанциям, мериям, фондам… Не приносила результатов…

Слава Богу на моем жизненном пути встретилась Людмила Сворень, она и познакомила меня с Любовь Воловик и Monika Lehnhardt. Эти великолепные, добрые, заботливые, ответственные, замечательные люди сделали невозможное, и не хватит слов благодарности во всем мире что б я могла их отблагодарить!!!
Я постоянно помню о них, я ежедневно мысленно говорю им СПАСИБО!!!
Сейчас мы с двумя ушками, и хоть прошло слишком мало времени, но мой мальчик уверенно говорит такое долгожданное “Мама”, он злится когда спадает имплант, он хочет слышать, он хочет полноценно жить!!!
В завершении своей истории, положат руку на сердце скажу: Мамы, не бойтесь, не стесняйтесь, боритесь за то что реально нужно Вашим деткам!
Поверьте,есть люди которые протянуть руку помощи!

Фонд  один из немногих, который действительно помогает, заботится, переживает… Там работают люди с огромными Сердцыми!
СПАСИБО ВАМ БОЛЬШОЕ ЗА ТО ЧТО ВЫ ЕСТЬ!!!

Profile Marina Gureva

Sonderpädagogin im städt. Zentrum für hörgeschädigte Kinder in St.-Petersburg, Russland

1996 Russische Pädagogische Universität A.Herzen,
Abschluss „Grundschullehrerin für hörgeschädigte Kinder, Sonderpädagogin für Vorschulkinder“

Seit 1995 arbeitet sie am städtischen Zentrum für die Behandlung von Kindern mit Hör- und Sprachpathologie No.1 (SZHS) in St. Petersburg, Russland
Erfahrung mit Kindern mit Hörgeräten und Cochlear Implantaten im Alter von 2 bis 18 Jahren,
Begleitung von hörgeschädigten Kinder in den Regelschulen, Elternberatung

Weiterlesen …

Die Geschichte ist nicht zu Ende

Die Familie Krivobokov flog am 15.03.2020 von Moskau nach Berlin und schon am darauf folgenden Tag war der Aufnahmetermin im KMG Klinikum Güstrow. 3 Tage lang führten die Ärzte der HNO Abteilung des Klinikums bei dem kleinen Vladimir alle nötigen Untersuchungen durch, mit dem Ergebnis, dass eine Cochlear Implantation notwendig ist und aus medizinischer Sicht durchgeführt werden kann.

Der OP Termin war schon festgelegt, als die Situation durch das Corona Virus die Operation verhinderte. Alle geplanten, nicht unbedingt  erforderlichen Operationen mussten bekanntlich verschoben werden. Für die Familie bedeutete dies, nach Moskau zurückzufliegen. Das war zwar eine unerwartete Enttäuschung, aber die Gewißheit, dass Vladimir sobald wie möglich mit einem CI System versorgt werden würde, machte die Familie doch zuversichtlich.

Da die Züge nur mit großer Einschränkung fuhren, brachte Klaus Gollnick (Vorstandsmitglied der Lehnhardt Stiftung) die Familie im eigenen Auto zum Flughafen nach Berlin. Der Flug, es war der letzte direkte nach Moskau vor dem Flugverbot, war pünktlich. Mutter und Kind kamen sicher Zuhause an.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei einem neuen Termin. So lange wartet ein kleiner Koala mit zwei CIs auf Vladimir in Güstrow.

 

Profil Yvonne Seebens

Diplom-Heilpädagogin  (Univ.; Schwerpunkt Gehörlosenpädagogik)
HNO-Audiologie-Assistentin

Berufstätigkeit
2009-dato Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Heidelberg „Praxis der Kinderaudiometrie“ sowie „CI-Technik, Reha und Anpassung“
2020-dato Lehrauftrag Logopädieschule Marburg „Sonderpädagogik“
01.12.2006-dato Mitarbeiterin Hör- Sprachförderung Rhein-Main gGmbH, seit 2017 Therapeutische Leitung  ppa, seit 2020 Therapeutische Leitung

Weiterlesen …

Profil Daniel Brodmann

Herr Brodmann

Herr Daniel Brodmann (1967), von Ettingen Kanton Basel-Landschaft (BL) Schweiz, wohnhaft in Ormalingen (BL), ist in Therwil (BL) aufgewachsen, wo er sämtliche obligatorischen Grundschulen absolviert hat. Nach Abschluss der kaufmännischen Lehre bei der Basler Versicherungs-Gesellschaft in Basel, hat er in der ehemaligen Lehrfirma in der Zeit von 1986 – 1988 erste Berufserfahrungen als Sachbearbeiter in der beruflichen Vorsorge, Kollektiv Leben, gesammelt. Nach einem dreimonatigen Englandaufenthalt am St. Giles College in Brighton/GB hat er von 1988 bis 1991 an der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsschule (HWV) in Basel die Ausbildung zum Betriebsökonom HWV absolviert und mit Erfolg bestanden.

Weiterlesen …

Geschenk zum 3.Lebensjahr: das wollen wir schaffen

Vladimir Krivobokov, geb. 21.03.2017 aus Moskau, Russland.

Der Kleine hat von Anfang an viele Diagnosen, mit denen er kämpfen mußte: Herzoperationen, Lungenentzündung,Tracheotomie und Laryngomalazie (krankhafte Erweichung des Kehlkopfes durch unzureichenden Kalziumeinbau in das Larynxskelett) und jetzt noch bilaterale sensorineurale Taubheit. Sein Hörnerv auf der rechten Seite ist zu dünn, aber eine Operation ist in Russland leider nicht möglich.
Glücklicherweise ist Vladimir bei seinen anderen Krankheiten mittlerweile gut rehabilitiert. Er kann nicht nur selbstständig atmen, sondern auch essen, und läuft gerne, imitiert Bewegungen, kommuniziert lebhaft mit anderen Kindern und Erwachsenen.
Wegen seiner Taubheit bekommt er regelmäßige Sprachtherapie und trägt zwei Hörgeräte, damit sein Gehirn etwas mitbekommt und nicht "vergisst", wie es Töne und Geräusche verarbeitet soll.
Die Surdopädagogen, die ihn betreuen, sind überzeugt, dass er mit einem CI System große Fortschritte machen wird. Die Eltern und 2 große Schwestern warten sehnsüchtig auf seine ersten Wörter und da kann die Versorgung mit einem Cochlear Implantat helfen.
Aber für die Versorgung benötigt die Familie finanzielle Unterstützung. Die benötigte Summe besteht aus 2 Teilen: Die Kosten für das CI System und für die OP Kosten.
Wir haben bereits eine Zusage von der Organisation "Ein Herz für Kinder" und die Familie hat Geld in Russland gesammelt. Das reicht jetzt für das CI System, aber es fehlt noch das Geld für die Krankenhauskosten einschließlich OP, die im KMG Klinikum in Güstrow bei Prof.Just geplant ist.

Das Angebot vom Klinikum finden Sie hier.

Vladimir und seine Familie wären sehr dankbar, wenn Sie mithelfen würden!

 

Seit 20 Monaten kann Mira hören

Liebe Frau Dr.Dr.h.c. Monika Lehnhardt-Goriany,
… die Zeit vergeht …
Seit 20 Monaten kann Mira mit Hilfe der Ohrimplantate hören.
Mira aus der Ukraine kam taub zur Welt. Sie haben ihr sehr geholfen!
Am 21.02.2018 wurde Mira im Uni-Klinikum Jena operiert und hat die Cochlear Implantate bekommen (*Mira kann hören!). Am 8.03.2018 bei der Erstanpassung in Erfurt hat Mira das erste mal die Stimme ihrer Mutter gehört (*Mira:erste Erfolge). Das alles war sehr aufregend und rührend. Sie haben uns den ganzen Weg unterstützt.
Mira besucht mit Freude seit Oktober 2018 einen Kindergarten. Sie spielt sehr gerne mit Kindern. Sie ist ein aufgewecktes und kluges Mädchen.
Mira hört! Sie kann schon kleine Sätze sprechen und es werden immer mehr!
Herzlichen Dank, dass Sie unserer Mira die Chance für ein erfülltes und freundiges Leben gegeben haben.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie frohe Weihnachten
und ein gesundes neues Jahr 2020.

Herzliche Grüße

von Miras Mama Katja Kozyr mit Familie aus der Ukraine und Mira Tandetzky mit Familie.