Die Entdeckungsreise von Shakira geht weiter…Die Entdeckungsreise von Shakira geht weiter…Shakira’s voyage of discovery continues

von Klaus Gollnick, Januar 2015

IMG_20141216_131002Im Januar wird Shakira (auf dem Foto links) 6 Jahre alt. Wenn man das neue Foto sieht, das sie mit ihrer Schwester Jasmine zeigt, kann man die wunderbare Entwicklung, die Shakira seit ihrer Versorgung mit einem Cochlear Implantat erfahren hat, nur erahnen. Aber es ist doch ein Beweis für die gewachsene Freundschaft zwischen den Schwestern, die sich erst seit Shakira hören kann, entwickeln konnte.

Weiterlesen …Die Entdeckungsreise von Shakira geht weiter…Die Entdeckungsreise von Shakira geht weiter…Shakira’s voyage of discovery continues

Unsere GeschichteНаша историяUnsere Geschichte

von Nazgul Tolopopbergeneva, Mutter von Ajdina, Dezember 2014

IMG_0362Ajdina ist unsere erste Freude, auf die wir so lange gewartet haben. Als sie geboren wurde, waren wir sehr glücklich. Aber unser Glück hielt nicht lange an. Als Ajdina eineinhalb Jahre alt war, begannen wir uns Sorgen zu machen, warum unser Töchterchen nicht spricht. Nachdem wir mit den Ärzten gesprochen hatten, erfuhren wir, dass Ajdina schwerhörig ist. Die Diagnose lautete: beidseitige neurosensorische Schwerhörigkeit des 4.Grades.

Weiterlesen …Unsere GeschichteНаша историяUnsere Geschichte

Eine große Geschichte der kleinen Ajdina

Ajdina Bekbulatova aus Bishkek (Kirgistan) bekam ihr Cochlea Implantat in St.Pölten, Österreich.

Ajdina BekbulatovaAjdina war schon fast zwei Jahre alt als Mama Nazgul und Papa Kanat verstehen mussten, dass ihr erstgeborenes und lang ersehntes Kind an Taubheit grenzend schwerhörig sei. Nazgul erwartete ihr zweites Kind und haderte mit Gott: „Warum hat er gerade uns einen so schweren Schicksalsschlag zugemutet?“. Die Freude über die baldige Geburt des Geschwisterchens wich der überwältigenden Angst, auch dieses Kind könnte taub geboren werden. 

Weiterlesen …Eine große Geschichte der kleinen Ajdina

Die Ernst Lehnhardt Stiftung unterstützt weiterhin CI Patienten in der Ukraine

In Zusammenarbeit mit deutschen Reha-Zentren und Kliniken, gelang es der  Ernst Lehnhardt Stiftung erneut, einem tauben Patienten zu helfen. Die im Krisengebiet östliche Urkraine lebende Familie  Dikov  brauchte dringend Ersatz für den Esprit 3G Processor. Dr. Monika Lehnhardt konnte ein neueres Modell – Freedom – von einer deutschen Familie an Viktor  übergeben.

Nachfolgend lesen Sie den Brief der Familie Dikov (ins Deutsche übersetzt), mit dem diese Ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen wollen.

 

dikov-300x225Sehr geehrte Frau Lehnhardt,

wir möchten uns herzlichst bei Ihnen für das Geschenk bedanken, von dem wir nur träumen konnten.
Nach einer Krankheit verlor unser Sohn Viktor mit 2 Jahren das Gehör. Seit er 3 Jahre alt wurde, fingen wir an, ihn nach Kiev zur Untersuchung und Therapiestunden zu bringen. Dank unseren konsequenten Bemühungen und dem Durchhaltevermögen durchschritten wir diesen langen und schweren Weg von den ersten unverständlichen Lauten bis zur sinnerfüllten Rede. Wir wechselten einige Generationen der Hörgeräte und erreichten letztendlich das von uns gewünschte Ziel.
Jetzt ist unser Sohn 19 Jahre alt. Er ist Student und lernt zu gleichen Bedingungen wie normalhörende Kinder. Er entwickelt sich vollständig als Persönlichkeit, kommuniziert mit seinen Altersgenossen, seine gesprochene Rede ist gut entwickelt.
Im Februar 2010 wurde Viktor mit dem Cochlear Implant Nucleus 24 im Institut für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Kiev) versorgt. Zur Zeit benutzt er den Sprachprozessor Esprit 3G.
Leider konnten wir uns einen moderneren Sprachprozessor nicht leisten.
Aber dank Ihnen bekommt unser Sohn jetzt mit dem neuen Sprachprozessor Freedom verbesserte Möglichkeiten zur Wahrnehmung und weiteren allseitigen Entwicklung.
Vielen Dank, liebe Frau Lehnhardt, für Ihre Sorge um ein Ihnen unbekanntes Kind aus der fernen Ukraine. Wir wünschen Ihnen Gesundheit für lange Jahre, Frieden und Wohl Ihnen und Ihrem Zuhause! Gott behüte Sie und schütze vor Ärger und Unglück! Gott belohne Sie für Ihre Warmherzigkeit und Fürsorge!

С уважением, семья Диковых.

Gute Nachrichten aus Murmansk

Vor mehr als sieben Jahren erhielt das gehörlose Mädchen Milena Brach aus der russischen Hafenstadt Murmansk die Chance, die Welt der Stille zu verlassen.  Die Prof. Ernst Lehnhardt Stiftung sorgte mit ihren Möglichkeiten und Verbindungen dafür, dass Milena in Freiburg ein CI bekommen konnte. Noch heute können sich Interessenten unter www.milena-hoert.de über Milenas Geschichte informieren.

Am  2. Januar  2014 erhielten wir von Milenas Lehrerin, Tanja Remennikova, eine Email  mit dem Bericht, wie sich Milena weiter entwickelt.

Sehr geehrte Frau Dr. Lehnhardt!

Es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen von den Ergebnissen der Hör-und Sprachrehabilitation unserer Schülerin Milena Brach zu berichten.

Im Dezember 2007 wurde Milena im Alter von sieben Jahren in der Universitäts-HNO-Klinik Freiburg operiert. Milena war Schülerin der Vorbereitungsklasse der Förderschule für Gehörlose und Schwerhörige in der Stadt Murmansk. Die Diagnose des Neurologen:  Chronische doppelseitige sensorische Gehörlosigkeit.

Abgesehen von einigen Lallwörtern hat Milena vor ihrer Operation nicht gesprochen. Sie verständigte sich mit umgangssprachlichen Gebärden und verwendete einige bekannte Wörter in der Daktylsprache. Kontaktversuche erwiderte sie je nach Laune, lustlos besuchte sie den Unterricht zur Entwicklung des Hör- und Sprechvermögens.

Nachdem Milena bei Herrn Professor Laszig  in Freiburg ein CI erhalten hatte, erfolgte die Erstanpassung des Gerätes im Cochlear-Implant-Centrum Rhein-Main in Friedberg. Nun sollte Milena lernen zu hören, Sprache zu verstehen und zu sprechen. Natürlich erwarteten wir keine außerordentlichen Erfolge, da Milena das CI relativ spät erhalten hatte, aber das Mädchen bekam die Möglichkeit, sich sprachlich zu entwickeln und sich in der Welt der Hörenden besser zurechtzufinden.

Schon in den ersten Monaten der Hör-Sprech-Erziehung konnten wir eine merkliche Verbesserung ihrer Aussprache feststellen, die sie schon selbst über das Ohr kontrollierte. Milena benutzte beim Kommunizieren mit Freude ihre Stimme, aber sie sprach undeutlich, ohne inhaltliche Akzentuierung.

Sehr langsam bewegten wir uns mit Milena auf dem Weg zur Entwicklung der Hörwahrnehmung und des Sprechens. Täglich wurde geübt, in der Schule und zu Hause, immer unter dem Motto: „Höre, denke und sprich, höre den ganzen Tag!“ Die Hör-Sprech-Rehabilitation erfolgte unter Verwendung der Methode der hörgestützten Sprachentwicklung bei Kindern mit CI, die von Frau Professor I.V.Korolyova am St. Petersburger Institut für Sprachforschung (NII LOR) entwickelt wurde.

Zurzeit befindet sich Milena Brach in der dritten Phase der Hör-Sprech-Rehabilitation von Kindern mit CI, der sprachlichen Etappe der Entwicklung der Wahrnehmung fremder und eigener Lautsprache. Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Entwicklung der auditiven Wahrnehmung der grammatischen Seite der Sprache. Milenas Wahrnehmung von Endungen, Vorsilben und Präpositionen ist mangelhaft, sie versteht nur mit Mühe die Gesetzmäßigkeiten der Wortbildung und –beugung in der russischen Sprache.

Nach dem fünfjährigen Training im individuellen Unterricht in der Schule und zu Hause kamen wir zu folgendem Ergebnis:

1. Das Mädchen spricht in Sätzen, aber teilweise agrammatisch, etwas skandierend, verständlich für den geübten Zuhörer.

2. Sie hört und wiederholt neue Wörter, deren Sinn sie noch nicht kennt.

3. Beim Verstehen von Texten treten Schwierigkeiten auf, einfache Inhalte kann sie

nacherzählen.

4. Milena telefoniert gern.

5. Sie hört gern Musik und versucht Lieder zu singen.

Milenas derzeitiger Unterricht ist auf die Entwicklung des Hörgedächtnisses gerichtet, auf die Vergrößerung des Wortschatzes und die Aneignung grammatischer Regeln. Unser Ziel ist eine erfolgreiche soziale Rehabilitation.

 

Wir danken Ihnen für Ihre große Unterstützung bei der CI-Operation von Milena Brach aus Murmansk, dem ersten Kind mit Cochlea Implantat auf der Halbinsel Kola. Wir grüßen Herrn Professor Dr. Laszig, der Milenas Operation zu einem Bruchteil des üblichen Preises übernahm.

 

Mit freundlichen Grüßen

Tatyana Michailovna Remennikova

Lehrerin für Hör-Sprech-Rehabilitation

Internatsschule Nr. 3 für Gehörlose und Schwerhörige

Murmansk, Russland

 

 

Ich kann hören und bitte nerv mich nicht!

Die Geschichte von Faruch Tulkunschonov aus Usbekistan

„Ich  k a n n  hören und bitte nerv‘  mich nicht!“

Das signalisierte der kleine Faruch auf seine kindliche Art mit Gesten und entsprechender Mimik seiner aufgeregten Mutter, die wenige Tage nach der Anpassung des Sprachprozessors seines Cochlear Implantates immer wieder aus dem Nebenzimmer seinen Namen rief. Sie konnte es noch nicht wirklich fassen und wollte sich immer wieder vergewissern.

Das Hören war Faruch nicht von Anfang an gegeben. Er – das langersehnte Kind, der ganze Stolz seines Vaters – musste 4 Jahre lang darauf warten.

Kurz nach der schwierigen Geburt konstatierten die Ärzte, dass Faruch behindert sei und sich nicht normal entwickeln würde. Ein unbeschreiblicher Schock und tiefer Schmerz für die Eltern.

Nach einigen Monaten stellten andere Ärzte fest, dass Faruch „nur“ hochgradig schwerhörig sei.

Vater Abror und Mama Nargiza sorgten dafür, dass ihr Söhnchen ein gutes Hörgerät bekam, aber es brachte keinen Nutzen. Es kam zu keinerlei Sprachentwicklung.

Im Frühjahr 2013 – Faruch war schon fast 4 Jahre alt – sprach es sich unter den Eltern mit ähnlichen Sorgen in Taschkent und Umgebung herum: eine Akustikerin aus Deutschland war eingetroffen!

Regina Wolfram war gekommen, um Kollegen in der Anpassung von Hörgeräten zu schulen. Nun kamen auch die Eltern und brachten ihre Kinder. Sie baten um Anpassung von Hörgeräten und sie baten um Rat. So auch Abror, Nargiza und Faruch. Schnell wurde klar, dass auch ein professionell angepasstes Hörgerät für Faruch nichts bringen würde. Regina wusste aus eigener Erfahrung in ihrer Familie – ihre 18jährige Schwester ist Trägerin eines Cochlear Implantates – dass ihm nur durch ein CI geholfen werden könnte. Das verstanden die Eltern sofort, sie hatten schon früher davon gehört, aber wie sollten sie die dafür erforderliche hohe Summe Geldes aufbringen? Eine Operation in Usbekistan erschien dazu unmöglich, das CI ist in diesem Land noch nicht offiziell zugelassen und es fehlt an geschultem Personal.                       

Regina Wolfram war entschlossen zu helfen. Sie recherchierte im Internet und fand die Prof. Ernst Lehnhardt-Stiftung. In kürzester Zeit überzeugte sie Monika Lehnhardt, die ihr „Netzwerk“ in Bewegung setzte. Der Chef der Firma Cochlear Europe in Basel versprach einen außergewöhnlich niedrigen Preis für das CI System. Klaus Gollnick aus Admannshagen im hohen Norden Deutschlands, der im Vorjahr Shakira aus Bangladesh zu einem CI verholfen hatte, setzte sich ein und überzeugte Winnie Schlüter von „Ein Herz für Kinder“ die Kosten für das CI zu übernehmen. Dr. Vigen Bakhshinyan – ein Operateur und Audiologe aus Armenien, der seit vielen Jahren im Institut für Audiologie und Hörrehabilitation in Moskau tätig ist – erklärte sich bereit, die Operation kostenlos durchzuführen. Da Tashkent als Ort für die Operation nicht in Frage kam, entschieden wir uns für Almaty in Kasachstan. Anfang Dezember 2013 saß die Familie Kazakbaev im Flugzeug von Tashkent nach Almaty. Im dortigen Krankenhaus war alles vorbereitet. Am 5. Dezember erwachte Faruch gesund und munter aus der Narkose. Dr. Vigen Bakhshinyan berichtete an Monika Lehnhardt:

“I would like to inform you that today I operated small Farukh in Almaty. Everything is fine! At the end of the surgery the neural response telemetry from the auditory nerve was registered. This confirms that after the switch-on child will hear!”

Dazu bedurfte es noch der Anpassung des Sprachprozessors. Aus diesem Grund haben wir die Familie am 28.12. nach Moskau eingeladen, wo Dr. Vigen Bakhshinyan auch diese kostenlos vornahm.

„Faruch hat ein zweites Leben, er hat jetzt zwei Mal im Jahr Geburtstag – am 8. Juli und am 5. Dezember, dem Tag an dem er operiert wurde“ sagt Nargiza. Die Chancen für Faruch stehen sehr gut, er ist lebhaft und aufmerksam und – ein Glück für ihn – er hat eine 13jährige hörende Schwester Gavhar – die als adoptiertes Baby vor 13 Jahren in die Familie kam.

Am 19. Februar war Faruch mit seinen Eltern zur zweiten Anpassung wieder in Almaty und wieder hat sich Dr. Vigen Bakhshinyan rührend um ihn gekümmert.

Wir werden Faruch weiter auf seinem Lebensweg in die Welt des Hörens begleiten und uns freuen, wenn Mama Nargiza berichtet, dass sie jeden Tag Veränderungen in seinem Verhalten bemerken kann. Sie bringt uns auch zum Schmunzeln wenn sie schreibt, dass Faruch sich unlängst im Schrank versteckte und offenbar heimlich Regina anrufen wollte. Hat er doch schon kapiert, dass auf diesem Gerät eine Nummer mit dem Bild von Regina gespeichert ist und dass seine Eltern häufig so mit Regina sprechen!

 

Monika Lehnhardt-Goriany                                                                               März 2014

 

Das neue Leben der kleinen Shakira Das neue Leben der kleinen Shakira The new life of Shakira

Tultuli Mai 2011     Erzählt von Klaus Gollnick

Als ich Shakira kennenlernte, war sie gerade wenige Tage alt und hiess noch Tultuli. So werden in Bangladesh die Neugeborenen genannt,  bevor sie ihren richtigen Namen erhalten. Tultuli heisst so viel wie Kleinchen.

Zu der Zeit benahm sich Tultuli wie jedes Kleinchen, mit Verdauungsschwierigkeiten und regelmässigem Geplärre. Aber im Laufe der folgenden Monate bemerkten die Eltern, besonders die Mutter, dass Tultuli kaum Reaktionen auf ihre Ansprache und Geräusche in unmittelbarer Umgebung zeigte. Bei einer Untersuchung in der karitativen Einrichtung für hörgeschädigte Kinder SAHIC in der Hauptstadt Dhaka erfuhren die Eltern, dass ihre Tochter taub sei. Die amerikanischen Ärzte, die einmal im Jahr in dieser Einrichtung eine kostenlose Untersuchung an betroffenen Kindern durchführen, erklärten den Eltern, dass nur ein Hörimplantat helfen könnte. Sie empfahlen ein Cochlear Implantat, das es Shakira ermöglichen würde, ihre Hörfähigkeit zurückzubekommen, und sie nannten die zu erwartenden Kosten für Gerät, Operation und Nachversorgung.

Diese Kosten überstiegen jede finanzielle Möglichkeit der jungen Familie.

Als sie sich in ihrer Verzweiflung an mich wandten, beschloss ich, ihnen bei der Beschaffung dieser Mittel zu helfen.

Ich fand in der Prof. Ernst Lehnhardt Stiftung 

Weiterlesen …Das neue Leben der kleinen Shakira Das neue Leben der kleinen Shakira The new life of Shakira

Мовсесян Давид

 

МОВСЕСЯН ДАВИД

 

Родился 31 декабря 2002г. В месячном возрасте Давид заболел  кишечной инфекцией и попал в больницу. Во время лечения ему кололи  антибиотик гентамицин. Мне очень трудно сказать, когда я заметила, что мой сын  стал плохо слышать или вообще не слышный. Но на день его рождения, когда Давиду исполнился годик,  нам было не понятно, почему малыш не произносит, ни слова, хотя бы тех слов которых ждут все родители: ма-ма, па-па.

Мы обратились к врачу и нас отправили на аудиометрию, где мы и услышали слова произнесенные врачом: Двухсторонняя сенсоневральная тугоухость IV степени. Невозможно передать, то состояние, которое было перенесено нами. Но слезами не поможешь ребенку. Давид стал носить слуховой аппарат, но изменение в лучшую сторону не было. И тогда мы услышали о кохлеарной имплантации. Стали собирать всю информацию об этой операции. Поскольку у нас не было выбора, и мне очень хотелось, чтоб мой сын слышал, говорил и общался нормально со своими сверстниками, мы решились на эту операцию.

15 ноября 2004 года Давид был оперирован.  Операция прошла удачно, реабилитационный период был длинным. Постоянные занятия с сурдологом дали большие результаты.

Давиду сейчас 7 лет. Сегодня мы говорим, слышим и посещаем в обычную школу. Давид учиться во втором классе. У него много друзей и он спокойно с ними общается, играет.

Mascha und Kira wissen: “Alles wird gut!”

Unsere Geschichte mit der glücklichen Fortsetzung…

Ich heiße Maria, ich bin Mama von Kirotschka. Ich möchte allen meine Geschichte erzählen.

Sofort nach der Hochzeit waren mein Mann Andrej und ich uns einig, dass wir uns beide sehr ein Kind wünschen. Unsere Eltern träumten auch von Enkelkindern. Nach 1,5 Jahren kam Kirotschka zur Welt. Die Schwangerschaft war nicht leicht: ich hatte eine 4-monatige Toxikose, 2 mal Grippe und Probleme mit der Plazenta und der Lage des Kindes. Kira wurde per Kaiserschnitt entbunden. Nach der Geburt ging auch nicht alles glatt: Kira litt an Dysbakteriose, erhöhtem Gehirndruck und wiederholter Grippanfälligkeit. Aber wir konnten alle Probleme bewältigen.

Als Kira ungefähr 7 Monate als war, erwarteten wir von ihr eine Reaktion, wenn wir sie mit ihrem Namen riefen oder sie eine ihr bekannte Stimme hörte, aber es kam keine Reaktion…

Weiterlesen …Mascha und Kira wissen: “Alles wird gut!”

Jascha lernt hören und sprechen

Наш сын Яков родился глухим. Среди слов соболезнования и поддержки, услышанных мною в то время, мне запомнилась одна фраза “не превращайте это в трагедию всей своей жизни”. Это было сложно, но нужно сделать – принять глухоту не как трагедию, а  как трудность, и начать ее преодолевать.

Weiterlesen …Jascha lernt hören und sprechen