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„Dank der Lehnhardt Stiftung kann ich wieder das Lachen meines Sohnes hören“
Veröffentlicht von Redaktion in Erfolgsgeschichten · Dienstag 24 Feb 2026 · Lesezeit 3:30
Tags: Kirgisistan

„Dank der Lehnhardt Stiftung kann ich wieder das Lachen meines Sohnes hören“


Abdyganys bewegende Reise aus der Stille zurück ins Leben – dank der Lehnhardt Stiftung

Liebe Leserinnen und Leser,
kürzlich erreichte uns ein sehr persönlicher und berührender Brief von Abdygany aus Kirgisistan. Mit großer Offenheit erzählt sie ihre Geschichte – eine Geschichte von Schicksalsschlägen, unermüdlicher Stärke und der lebensverändernden Kraft moderner Hörtechnik. Wir sind tief dankbar, dass er uns erlaubt, seine Worte mit Ihnen zu teilen.

Ein vielversprechender Anfang in den Bergen Kirgistans

Abdygany wurde am 26. Mai 1992 im hochgelegenen Dorf Sary-Mogol in der Alai-Region der Kirgisischen Republik geboren. In einer großen Familie mit sieben Kindern – drei älteren Schwestern, zwei jüngeren Schwestern und einem jüngeren Bruder – wuchs er auf. Der Bruder verstarb leider erst kürzlich, doch Abdygany schöpft Kraft aus der Liebe seiner Eltern, seiner Schwestern und seines kleinen Sohnes. Er absolvierte ein Medizinstudium und träumte von einer Zukunft als Arzt.
Am 19. September 2014 änderte sich alles. Nach fünf Jahren Studium fuhr er mit dem Taxi zu seinen Eltern – eine vierstündige Fahrt. Fünf Personen saßen im Wagen. Abdygany schlief ein. Als er wieder zu Bewusstsein kam, lag er nicht zu Hause, sondern auf der Intensivstation. Ein schwerer Autounfall. 15 Tage Koma. Zwei Operationen – am Kopf und an der Leber. Er erkannte niemanden mehr, verstand keine Worte. Erst als er seine Mutter zum ersten Mal wiedererkannte, begann er zu weinen und fragte: „Was ist passiert?“
Der Preis war hoch: Abdygany verlor sein rechtes Auge und – noch schwerwiegender – sein Gehör. Mit 22 Jahren war er taub.

Vier Jahre Stille – und dann ein Hoffnungsschimmer

Vier lange Jahre lebte er in völliger Stille. Bis 2018. Durch die Vermittlung der herzensguten Nishangul („Nicky“) und von Dr. Martin Kamp aus Deutschland erhielt er die Chance auf eine Operation in Istanbul. Dort wurde iihm ein Cochlea-Implantat eingesetzt.
„Mit großer Freude und Dankbarkeit kehrte ich nach Hause zurück – und ich konnte wieder hören“, schreibt er. Der Moment, als er die Stimme seiner Mutter wieder wahrnahm, war unbeschreiblich.
Abdygany nahm sein Studium wieder auf und wurde Kinderarzt. Heute behandelt er kleine Patienten und ist für seine eigene Familie da.

Die kontinuierliche Hilfe der Lehnhardt Stiftung

Nach sechs Jahren wurden die Sound-Prozessoren technisch veraltet. Für Abdygany sind diese Geräte jedoch lebenswichtig: „Der Prozessor ist ein Teil meines Körpers geworden. Dank ihm kann ich wieder das Lachen meines Sohnes hören und die Sorgen meiner kleinen Patienten verstehen.“
Genau hier zeigte sich erneut die große Stärke der Lehnhardt Stiftung. Die Familie Lehnhardt-Goriany sorgte prompt dafür, dass Abdygany die dringend benötigten Ersatzteile und Zubehörteile erhielt.

In seinem Brief an die Lehnhardt-Goriany-Familie steht der Satz, der uns alle bewegt:

„Ich bin zutiefst dankbar, dass es großartige Menschen wie Sie gibt, die bereit sind zu helfen. Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie dankbar und glücklich ich bin.“

Unser Antwort an Abdygany

Lieber Abdygany – dein Dank berührt uns zutiefst. Und genau das ist der Grund, warum die Lehnhardt Stiftung existiert: Wir möchten Menschen mit Hörverlust nicht nur Technik, sondern ein Stück Leben zurückgeben – die Möglichkeit, zu hören, zu lachen, zu arbeiten und vor allem: Teil der Welt zu sein.
Deine Geschichte zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Medizin, Technik und menschliche Herzlichkeit zusammenkommen. Wir danken dir von Herzen für dein Vertrauen und dafür, dass du deine Geschichte mit uns teilst.

Herzliche Grüße
Lehmhardt Stiftung

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