Shipment of the first part of humanitarian medical aid under the GIZ project ‘Hotline’

In early February 2022, the Lehnhardt Foundation and the AURORA Hearing Rehabilitation Center began a project with the support of the German Society for International Cooperation (GIZ Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) "Implementation of Newborn Hearing Screening in 4 clinics & professional parents counseling via Hotline" ID 2109011. But everything changed after February 24 . Given the urgent need for medicines and hospital supplies, GIZ increased the budget of the project and it became possible within the framework of this project to order the necessary medicines and other hospital supplies. The first transport has already arrived at the Vasylkivska Multidisciplinary Intensive Care Hospital.

A big thank you goes to GIZ for the financial support, members of the Lehnhardt Foundation Dr. Monika Lehnhardt-Goriany, Peter Zoth, Prof. Tino Just and KMG Clinic in Güstrow for organizing and ordering medicines, the Polish transport company from Marcin Markiewicz for delivering humanitarian aid to Ukraine and finally to all the staff of the AURORA Medical Center who joined the organization of this project.

Online-Treffen donnerstags „Fragen und Antworten für Familien mit hörgeschädigten Kindern“

Die Lehnhardt Stiftung lädt jeden Donnerstag um 17.00 Uhr zu Zoom Meetings ein, um Fragen von Familien zu beantworten, die nach dem 24. Februar 2022 aus der Ukraine nach Deutschland gekommen sind.
Im folgenden Dokument finden Sie bereits diskutierte Themen und Aufnahmen.
Wir freuen uns über alle Fragen zu allen Themen, die für Sie wichtig sind!

Bitte, wenn Sie solche Familien kennen, senden Sie ihnen diesen Link.

Техническая поддержка детей с нарушением слуха из Украины – RU

Вы найдете информацию:
– тех.поддержка РП фирм Кохлеар, Медель
– тех.поддержка по СА

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Если у Вас возникли вопросы по поводу записи, про школу и детский сад, занятия, реабилитацию, пишите, пожалуйста
Liubov Wolowik  liubov.wolowik@lehnhardt-academy.net
Whatsapp+49 157 765 38 203

QUESWHIC & HICEN

Die Lehnhardt Akademie hat mit Partnern wie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Prag, Warschau und Pamplona und mit finanzieller Unterstützung durch die EU (im Rahmen des Comenius Programms), das QUESWHIC Lehrprogramm durchgeführt. Die Traininsmodule sind im Internet zugänglich und auch als Buch publiziert (2005).

Ein Folgeprojekt unter dem Titel HICEN (HICENHearing Impaired Children and their Educational Needs) – Erstellung von Trainingsmaterial für Therapeuten, die mit hochgradig schwerhörigen und tauben Kindern im Vorschulalter arbeiten, ist derzeit mit Partnern aus UK, Belgien, Spanien und Deutschland in Vorbereitung.
Die Lektionen wurden von nahmhaften Autoren unter der Koordination und Mitwirkung von Prof. Gottfried Diller, em. Dekan der Pädagogischen Fakultät, Universität Heidelberg und Leiter des Cochlear Implant Centrum Rhein-Main (CIC Friedberg ) erstellt. Die Lektionen wurden in Deutsch, Englisch und Spanisch erstellt. Die Russische Version erschien 2012.

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Zwei Ärztinnen aus Kyrgyzstan schafften es zur Hospitation nach Deutschland und Österreich

Publikation in EURO-CIU December 2021

Die Beschaffung der erforderlichen Visa stellte eine Hürde dar, mit der wir nicht gerechnet hatten. Eine Einladung seitens des KMG Güstrow zu Fortbildungszwecken reichte durch die geänderten Vorschriften infolge von COVID 19 nicht aus.

Auch der Hinweis, dass diese Hospitation im Rahmen eines von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) geförderten Projektes – „Klinikpartnerschaften“ – in dem das KMG Klinikum, das National Center of Maternity and Childhood Care, Bishkek und die Lehnhardt Stiftung involviert sind, half nichts. In einem persönlichen Telefonat mit einem hilfsbereiten Mitarbeiter der Deutschen Botschaft in Bishkek konnte ich klären, dass der Zweck dieser Reise einen geschäftlichen Hintergrund haben musste. Mit dankenswerter Unterstützung des Geschäftsführers der Firma Med-El Deutschland gelang es, buchstäblich am letzten Tag vor der geplanten Abreise die Visa zu erhalten.

Für die beiden jungen HNO Ärztinnen – Akylai Kargabaeva und Shirin Zhumabaeva – bedeutete dieser Umstand doch schon ein erhebliches Ausmaß an Stress.
Turkish Airlines brachte sie am 18. September über Istanbul nach Berlin, wo sie von Dr. Iryna Driamina, einer ukrainischen HNO Fachärztin aus dem Team von Prof. Dr. Tino Just, abgeholt wurden. Das war für die beiden schon sehr beruhigend, kannten sie Dr. Driamina doch schon von unserem Aufenthalt in Bishkek im Dezember 2020. Damals waren Prof. Dr. Tino Just, Dr. Iryna Driamina und ich nach Bishkek gereist (darüber hat die Schnecke berichtet) um 10 kirgisische Kinder mit einem CI zu versorgen.
Müde, aber zugleich gespannt und glücklich trafen Akylai und Shirin am selben Abend in Güstrow – der Barlachstadt in Mecklenburg-Vorpommern – ein.
Gleich am Montag Morgen sollte dann ein sehr strammes Programm am Klinikum beginnen. Das KMG Klinikum versorgt schon seit 2015 ausländische, hörgeschädigte Kinder in enger Zusammenarbeit mit der Lehnhardt Stiftung. Unser gemeinsames, langfristiges Ziel ist es, kirgisische Fachkräfte (Ärzte, Audiologen und Therapeuten) so auszubilden, dass sie in Zukunft eine kompetente Früherkennung etwaiger Hörstörungen kurz nach der Geburt des Kindes und eine zeitnahe Versorgung und

Langzeitbetreuung in Kyrgyzstan sicherstellen können. Die beiden Ärztinnen hatten während ihres mehr als zweiwöchigen Aufenthalts die Möglichkeit, zahlreiche Ohr-Operationen in den modernen OP-Sälen des KMG Klinikums zu beobachten. Sie konnten aber auch am Kunststoff-Felsenbein praktische Übungen vornehmen. Gespräche mit Radiologen und Mitarbeitern der Sterilisation erweiterten den Horizont. Dr. Dörte Fischer, Leiterin der Abteilung Audiologie, schulte die beiden Damen intensiv in der Anwendung verschiedener, audiologischer Untersuchungs-methoden und in der Auswertung hördiagnostischer Befunde. Zum Ausbildungsprogramm gehörte auch der Einblick in den Ablauf der Operationsplanung mit der Auswahl der Implantate, die radiologische Diagnostik vor und nach der Cochlea Implantation, die Erstanpassung des Sprachprozessors sowie die Nachkontrolle.

Prof. Dr. Tino Just gab während unseres Aufenthalts in Güstrow zu Protokoll: „Der operative Eingriff ist der einfachste Schritt auf dem Weg, die Kinder in die Welt des Hörens zu holen. Die Nachsorge, die technische, postoperative Einstellung des Sprachprozessors und das Training mit den Kindern ist der wesentliche Teil der Arbeit. Daher freue ich mich sehr, dass wir den
kirgisischen Kolleginnen in Güstrow die Möglichkeit geben können, diesen umfassenden Prozess zu erlernen. Es ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit, dieses Know-how in die Länder zu bringen, sodass sie unabhängig von uns agieren und den Kindern vor Ort helfen können“. Daher hatten Akylai und Shirin auch die Möglichkeit zu sehen, wie Kinder bereits im Kindergarten und in der Schule des Landesförderzentrums „Schwerpunkt Hören“ unterrichtet werden. Am Cochlea Implant Zentrum, das den Namen „Lehnhardt“ trägt, konnten sie sich mit der Organisation der Hörrehabilitation vertraut machen.

Gegen Ende dieser zweiwöchigen Hospitation reisten  mein Mann und ich nach Güstrow nicht nur um uns einen persönlichen Eindruck zu verschaffen, sondern auch um Akylai und Shirin von Güstrow nach Hamburg zu bringen und von dort per Flug nach Wien und wieder per Auto an die Universitätsklinik in St. Pölten.
Für die leider nur noch 3 Tage bis zum Ablauf der Visa verfügbaren Tage hatten sich Doz. Dr. Astrid Magele und Phillip Schörg ebenfalls ein umfassendes und anspruchsvolles Programm überlegt. Auch hier wurden alle Aspekte der Versorgung hochgradig schwerhöriger und tauber Kinder behandelt – vom neonatalen Hörscreening, über die Indikationsstellung zum CI, die Auswahl des Implantat-Modells, der OP-Techniken, Anpassung des Sprachprozessors und Rehabilitation inklusive Musiktherapie. Freizeit war sehr knapp bemessen, erlaubte es aber zumindest an einem Wochenende Berlin und an einem Wien zu besuchen. So bekamen Akylai und Shirin einen kleinen Eindruck von diesen beiden Städten bevor sie am 10. Oktober in ihre Heimatstadt Bishkek abflogen.
Sie waren die ersten von insgesamt 6 Fach-Frauen, die im Rahmen unseres Kooperationsprojekts nach Deutschland und Österreich kommen können. Wir erwarten zwei Therapeutinnen im März, die an das CIC in Friedberg gehen werden und dort sicherlich von Yvonne Seebens hervorragend betreut werden.
Zwei weitere Ärztinnen planen im Mai an das KMG in Güstrow zu kommen, und Prof. Dr. Tino Just und sein Team haben auch für sie schon ein ähnlich anspruchsvolles Ausbildungsprogramm vorbereitet.

Wir alle haben als gemeinsames Ziel vor Augen: den Aufbau eines umfassenden Programms zur Versorgung tauber Kinder, das von kirgisischen Ärzten, Audiologen und Therapeuten vor Ort bestritten werden kann.

Dr. Monika Lehnhardt-Goriany Oktober 2021

Violetta – the sole recipient of a cochlear implant from the company Advanced Bionics in Belarus – was in need. With united forces we could help.

One year – this can be a short but also a long time. For Violetta Kovreckaja from Vitebsk – the cultural capital in the North of Belarus, close to the border with Latvia, where Marc Chagall was born – it meant 12 long months of waiting.  It finally took that long until we could provide her with a replacement speech processor and an Online fitting session.

Violetta experienced her cochlear implantation at the University clinic in Ferrara in 2012. For the parents this meant a big financial effort. Luckily a few foundations contributed to cover the costs. For a couple of years Violetta and her parents travelled to Italy again and again to have the fittings of her speech processor. However, 5 year ago it was for the last time.

For over 8 years the now 13 years old schoolgirl has been wearing her Harmony, all this time he was serving her well, but now it was not functioning properly any longer.

In Belarus there is an established CI programme financed by the government. Within the framework of the annually advertised tenders, however, cochlear implants were bought from two manufacturers but not from Advanced Bionics so far. Consequently there is no chance to get an upgrade speech processor from Advanced Bionics under the programme financed by the government.

We – the Lehnhardt Foundation – effectively supported by Jan Röhrig (Deaf Ohr Alive – Hessen Rhein Main), found a donor who was ready to pass his Naida Q 90 which he did not need any longer to Violetta. We sent it to Vitebsk.

The “only thing” that was needed to organize was the fitting of the SP. Natalya Kalintscheva, a representative of the company Advanced Bionics, helped to arrange it. She also sent the necessary equipment from Moscow to a business partner, Timur Nurseitov (Fonamed) in Minsk. Technical questions concerning the remote fitting and the programming were solved by Ruslan Kertiev, also from Moscow. Already before that he offered a preparatory training for the personnel in Minsk, so that the session could happen without any problems.

Ing. Evgenija V. Burak and the surdopedagog Liubov A. Proschina from the ENT scientific-practical Center of the Republic of Belarus (RNPZ) in Minsk (http://www.lor.by) supported the family professionally and with a high level of empathy.

With united forces we succeeded: Violetta is happy and can continue to attend and thanks to good hearing perform well in normal school.

Dr. Monika Lehnhardt-Goriany
August 2021

www.lehnhardt-stiftung.org

Photo: Andrej A. Razhko und Julia V. Razhko (parents), Evgenija V. Burak und Violetta

“Violetta pursues her hobby painting with great enthusiasm”