CI für Angel hat unser familien leben geändert

Angel, Uganda

I wish to thank you so much for the support towards my daughters implant.  It has changed life in our home with happiness.

We are able to communicate which was not there before.  Angel is full of life, stress free because she can express herself.  Thank you so much for i cannot thank you enough.
I would also like to take this opportunity to share with you Angel’s amazing progress. Angel now has over 100 words as you can watch in the video.
Looking forward to continued communication.
Regards,
Justine Lubanga

WORLD NEWS – THE LEHNHARDT FOUNDATION – Charity projects under Corona conditions

Publikation in EURO-CIU December 2020

The Corona crisis is having a profound effect on all areas of life as we are all experiencing.

We at the Lehnhardt Foundation also had to learn that the otherwise not easy handling of charity projects for deaf children who are supposed to receive a hearing implant did not become easier during this time.  Moreover, if these affected children coming from non-European countries are to be provided with a CI system in Germany, the task becomes even more complex under these conditions.

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Sophie hat es geschafft

Es ist immer ein Abenteuer, einem gehörlosen Kind zu einem Hörimplantat zu verhelfen und dann zu erleben, wie dieses Kind zum ersten Mal auf die Stimme seiner Mutter reagiert. In Coronazeiten ist es ein ziemlich langer Weg bis zu diesem Moment, besonders, wenn das Kind  aus dem Ausland nach Deutschland kommt.

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Ein Wiedersehen

Es gab ein Wiedersehen!
Als ich am 22, Januar 2019 auf dem Flughafen in der bangladeschischen Hauptstadt Dhaka landete, erwartete mich Shakira’s Vater, der mich mit Shakira und ihrer Schwester Jasmine, beide mit Blumen in den Händen, begrüßte. Ihr freundliches offenes Lächeln täuschte nicht darüber hinweg, dass Shakira mich zunächst vorsichtig taxierte. Als ich mich für die Blumen bedankte und sie auf Englisch fragte, wie es ihr gehe, antwortete sie höflich “I am fine”. Diese anfängliche Scheu löste sich aber sehr schnell, als ich auf dem Weg in die Stadt mit den beiden Mädchen hinten im Auto saß und wir miteinander zu spielen anfingen.

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Erste Geräusche für Angel

Angel und die Mutter haben die fünf Wochen gut in Nürnberg und Berlin verbracht. Am Mittwoch ging es dann zum ersten mal nach Erfurt zur Reha und ich kann sagen, es lief wirklich gut (Bilder im Anhang). Die Kleine nimmt das Gerät sehr gut an und steht den Geräuschen positiv gegenüber, jetzt heißt es das Interesse zu stärken und Beziehungen aufzubauen.
Sonnige Grüße
Sina Bernhard

 

 

 

В подготовительном классе

Reha in CIC FriedbergАвтор: Вера Любомудрова, октябрь 2015

Вчера заглянула в Яшкин подготовительный класс и с радостью заметила за первой партой еще одну стриженную голову с имплантиком. Глухие люди всегда у меня вызывают самые теплые чувства, что-то нас роднит. Я рада этому мальчугану, что ему сделали операцию, что он сидит в обычном классе обычной школы, что они с Яшкой теперь вдвоем. Грэм Кларк, создатель первого кохлеарного импланта, был в этом году номинантом на Нобелевскую премию. Саму награду получили другие ученые, но в масштабах нашей семьи – это величайший изобретатель! Рождается же кто-то и живет свою жизнь, чтобы изменить жизни сотен тысяч людей во всем мире к лучшему.

Faruch aus UsbekistanФарух из УзбекистанаFaruch aus Usbekistan

Erzählt von Regina Wolfram, Oktober 2015

Faruch 1Fast zwei Jahre sind es jetzt her, seitdem sich ein großes Wunder in der Familie Tulkunschanov ereignete: für ihren damals vierjährigen Sohn öffnete sich die Welt des Hörens. Lange konnte Mutter Nargiza es nicht fassen, dass ihr kleiner Sohn wirklich hören kann. Für sie war es ein langersehnter Traum, der in Erfüllung ging. Rückblickend erzählt Nargiza von ihren Schmerzen, Hoffnungen und Ängsten, die sie in dieser Zeit durchgemacht hat. Nach der gelungenen OP und Anpassung des CI hatte sie zeitweise immer noch Angst, irgendwann aufwachen zu müssen und festzustellen, dass dies alles nur ein Traum gewesen ist.
Doch die Realität beweist das Gegenteil.

Unser auch damals schon so lebhafter Faruch zeigt nun der Familie, wo es langgeht. Und zwar nicht nur mit Gesten und Mimik. Jetzt, wo er langsam sprechen lernt, verteilt er schon gerne Anweisungen: besonders an seine ältere Schwester Gavhar. Ihren Namen kann er am besten aussprechen. Immer wenn er etwas haben möchte, ruft er ihren Namen und sagt ihr, was sie zu tun hat. Wörter, die er noch nicht kennt, füllt er dann schon gerne mit seinen eigenen auf- denn er möchte mit den Erwachsenen mithalten und in ganzen Sätzen reden.

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Der große TagThe big dayThe big day

Erzählt von Klaus Gollnick, Juli 2015

 
AymanVier Wochen können eine lange Zeit sein, wenn man auf solch ein lebensveränderndes Ereignis wartet, wie es eine erste Anpassung jedesmal ist. Ayman’s Eltern hatten zwar schon mit der gesamten Familie und Freunden den glücklichen Ausgang der Operation gefeiert, aber die erste Anpassung, die Ayman in die Welt des Hörens bringen würde, war ein Ereignis, das mit nichts vergleichbar war, was sie bisher erlebt hatten.

Der 27. Mai 2015 war der große Tag, an dem die Anpassung im Ear Care Center in Khartoum vorgenommen wurde, und Ayman’s erste Reaktion, als er das erste Geräusch wahrnahm, war nichr verwunderlich- er fing an zu weinen, überwältigt von dem, was mit ihm geschah.

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Budoor´s langer und weiter Weg in die Welt des Hörens

Erzählt von Monika Lehnhardt, Mai 2015

BudoorEs war das zweite Mal in ihrem Leben, dass Budoor ALI AHMED AL-GUDARI aus Sanaa nach Deutschland kam, in der Hoffnung, wieder hören zu können. 1988 reiste sie als damals 5 jähriges Mädchen mit ihrem Vater zum ersten Mal an. Auch im Jemen hatte sich die Nachricht verbreitet, dass es in Deutschland Ärzte gibt, die taube Menschen aus der Stille holen. Zwei Namen standen auf der Empfehlungsliste – Banfai und Lehnhardt. Warum sie damals bei Banfai in Köln landeten, konnten sie nach so langer Zeit nicht mehr nachvollziehen. Budoor erhielt ein Cochlear Implant der Firma 3 M, von dem sie leider nur sehr eingeschränkt profitierte bis es gänzlich ausfiel.

Der Weg zu einer höheren Ausbildung war dadurch mit größten Anstrengungen verbunden. Immer weniger konnte sie verstehen, warum ihre Familie, Menschen in ihrer Umgebung offensichtlich Angst um sie hatten. Sie hörte nicht, wenn in der Nähe geschossen wurde, wenn Granaten einschlugen. Sie geriet zunehmend in Gefahr. Vater und Tochter beschlossen, den Weg nach Deutschland erneut anzutreten und hofften, mit zehn tausend Euro in der Tasche ein neues Cochlea Implantat für Budoor zu bekommen. Diese Hoffnung zerschlug sich schnell – in Berlin erklärte ihnen ein Hals-Nasen-Ohren Arzt, dass die Kosten mit Operation und Aufenthalt im Krankenhaus ein Vielfaches betragen würde. Zu allem Übel wurden dem Vater wenige Tage später seine zehn tausend Euro gestohlen. Das polizeiliche Protokoll sprach nüchtern von Taschendieben. Eine Aussicht, diese zu finden gäbe es praktisch nicht.

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