«Кирпичики» для самостоятельной речи Владимира

Я захожу в группу и вижу: в  дверях стоит незнакомый ребенок, держа за руки родителей. У него слуховой  имплант, и я понимаю, что это мой новый воспитанник. С интересом,  застенчиво улыбаясь, Вова посмотрел на меня и пошел в группу, где играли  слышащие малыши. Так легко начался первый день в массовом  детском саду мальчика, отличающегося от сверстников с первого дня своей жизни.

 Вове Кривобокову 4.5 года. У него кохлеарный  имплант с одной стороны, признаки ДЦП, дыхательная стома, очки.  За короткую жизнь мальчику пришлось перенести множество операций, обеспечивающих его жизнеспособность.  Какие это  испытания, и с каким риском для жизни ребенка они были сопряжены, могут сказать только его родители.  А с ними Вове точно повезло! Они не опустили руки, когда в семье родился ребенок с множественными пороками развития, а две старшие Вовины сестры помогают им и играют с ним. Не унывая, с верой в лучшее, делают все возможное на сегодняшний день. И вот уже 2  месяца  такой особый ребенок  ходит в самый обычный  московский детский сад вместе со  слышащими сверстниками.

Более 40 лет наше образовательное учреждение оказывает коррекционную  помощь детям с нарушенным слухом. Учителя-дефектологи дошкольного и школьного отделений осуществляют свою деятельность по авторской  методике кандидата педагогических наук Э.И. Леонгард.  Ежедневно в течение  2-3 часов  Вова находится среди  слышащих сверстников.  Каждый день у этого ребенка есть возможность получать коррекционную помощь. Через некоторое время, наблюдая за Вовой,  я поймала себя на мысли, что перестала обращать внимание на все ограничения в развитии этого ребенка, когда он среди детей. Так же  рисует, играет, бегает на физкультуре, движется под музыку, лишь в тишине свистящий звук дыхательной трубки привлекает внимание. Когда он с ребятами, даже забываешь, что Вова не может слышать, как  здоровые  сверстники.

Врачи клиники  АМЕОС в  Германии, при поддержке немецкого фонда Ленхардт, организации “Сердце детям” и московского фонда “Помоги.орг”, подарили этому ребенку  отсутствующую у него слуховую функцию, которая стала физиологической основой слушания и слышания, обеспечила мальчику возможность слышать. В августе 2020 года  Вове была произведена операция: кохлеарная имплантация с правой стороны. Человек после подобной операции слышит звуковой раздражитель, но слышать речь, а значит понимать ее,  не может научиться самостоятельно.   Это долгий и непростой путь. Этому надо  учить специально.

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Zwei Ärztinnen aus Kyrgyzstan schafften es zur Hospitation nach Deutschland und Österreich

Publikation in EURO-CIU December 2021

Die Beschaffung der erforderlichen Visa stellte eine Hürde dar, mit der wir nicht gerechnet hatten. Eine Einladung seitens des KMG Güstrow zu Fortbildungszwecken reichte durch die geänderten Vorschriften infolge von COVID 19 nicht aus.

Auch der Hinweis, dass diese Hospitation im Rahmen eines von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) geförderten Projektes – „Klinikpartnerschaften“ – in dem das KMG Klinikum, das National Center of Maternity and Childhood Care, Bishkek und die Lehnhardt Stiftung involviert sind, half nichts. In einem persönlichen Telefonat mit einem hilfsbereiten Mitarbeiter der Deutschen Botschaft in Bishkek konnte ich klären, dass der Zweck dieser Reise einen geschäftlichen Hintergrund haben musste. Mit dankenswerter Unterstützung des Geschäftsführers der Firma Med-El Deutschland gelang es, buchstäblich am letzten Tag vor der geplanten Abreise die Visa zu erhalten.

Für die beiden jungen HNO Ärztinnen – Akylai Kargabaeva und Shirin Zhumabaeva – bedeutete dieser Umstand doch schon ein erhebliches Ausmaß an Stress.
Turkish Airlines brachte sie am 18. September über Istanbul nach Berlin, wo sie von Dr. Iryna Driamina, einer ukrainischen HNO Fachärztin aus dem Team von Prof. Dr. Tino Just, abgeholt wurden. Das war für die beiden schon sehr beruhigend, kannten sie Dr. Driamina doch schon von unserem Aufenthalt in Bishkek im Dezember 2020. Damals waren Prof. Dr. Tino Just, Dr. Iryna Driamina und ich nach Bishkek gereist (darüber hat die Schnecke berichtet) um 10 kirgisische Kinder mit einem CI zu versorgen.
Müde, aber zugleich gespannt und glücklich trafen Akylai und Shirin am selben Abend in Güstrow – der Barlachstadt in Mecklenburg-Vorpommern – ein.
Gleich am Montag Morgen sollte dann ein sehr strammes Programm am Klinikum beginnen. Das KMG Klinikum versorgt schon seit 2015 ausländische, hörgeschädigte Kinder in enger Zusammenarbeit mit der Lehnhardt Stiftung. Unser gemeinsames, langfristiges Ziel ist es, kirgisische Fachkräfte (Ärzte, Audiologen und Therapeuten) so auszubilden, dass sie in Zukunft eine kompetente Früherkennung etwaiger Hörstörungen kurz nach der Geburt des Kindes und eine zeitnahe Versorgung und

Langzeitbetreuung in Kyrgyzstan sicherstellen können. Die beiden Ärztinnen hatten während ihres mehr als zweiwöchigen Aufenthalts die Möglichkeit, zahlreiche Ohr-Operationen in den modernen OP-Sälen des KMG Klinikums zu beobachten. Sie konnten aber auch am Kunststoff-Felsenbein praktische Übungen vornehmen. Gespräche mit Radiologen und Mitarbeitern der Sterilisation erweiterten den Horizont. Dr. Dörte Fischer, Leiterin der Abteilung Audiologie, schulte die beiden Damen intensiv in der Anwendung verschiedener, audiologischer Untersuchungs-methoden und in der Auswertung hördiagnostischer Befunde. Zum Ausbildungsprogramm gehörte auch der Einblick in den Ablauf der Operationsplanung mit der Auswahl der Implantate, die radiologische Diagnostik vor und nach der Cochlea Implantation, die Erstanpassung des Sprachprozessors sowie die Nachkontrolle.

Prof. Dr. Tino Just gab während unseres Aufenthalts in Güstrow zu Protokoll: „Der operative Eingriff ist der einfachste Schritt auf dem Weg, die Kinder in die Welt des Hörens zu holen. Die Nachsorge, die technische, postoperative Einstellung des Sprachprozessors und das Training mit den Kindern ist der wesentliche Teil der Arbeit. Daher freue ich mich sehr, dass wir den
kirgisischen Kolleginnen in Güstrow die Möglichkeit geben können, diesen umfassenden Prozess zu erlernen. Es ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit, dieses Know-how in die Länder zu bringen, sodass sie unabhängig von uns agieren und den Kindern vor Ort helfen können“. Daher hatten Akylai und Shirin auch die Möglichkeit zu sehen, wie Kinder bereits im Kindergarten und in der Schule des Landesförderzentrums „Schwerpunkt Hören“ unterrichtet werden. Am Cochlea Implant Zentrum, das den Namen „Lehnhardt“ trägt, konnten sie sich mit der Organisation der Hörrehabilitation vertraut machen.

Gegen Ende dieser zweiwöchigen Hospitation reisten  mein Mann und ich nach Güstrow nicht nur um uns einen persönlichen Eindruck zu verschaffen, sondern auch um Akylai und Shirin von Güstrow nach Hamburg zu bringen und von dort per Flug nach Wien und wieder per Auto an die Universitätsklinik in St. Pölten.
Für die leider nur noch 3 Tage bis zum Ablauf der Visa verfügbaren Tage hatten sich Doz. Dr. Astrid Magele und Phillip Schörg ebenfalls ein umfassendes und anspruchsvolles Programm überlegt. Auch hier wurden alle Aspekte der Versorgung hochgradig schwerhöriger und tauber Kinder behandelt – vom neonatalen Hörscreening, über die Indikationsstellung zum CI, die Auswahl des Implantat-Modells, der OP-Techniken, Anpassung des Sprachprozessors und Rehabilitation inklusive Musiktherapie. Freizeit war sehr knapp bemessen, erlaubte es aber zumindest an einem Wochenende Berlin und an einem Wien zu besuchen. So bekamen Akylai und Shirin einen kleinen Eindruck von diesen beiden Städten bevor sie am 10. Oktober in ihre Heimatstadt Bishkek abflogen.
Sie waren die ersten von insgesamt 6 Fach-Frauen, die im Rahmen unseres Kooperationsprojekts nach Deutschland und Österreich kommen können. Wir erwarten zwei Therapeutinnen im März, die an das CIC in Friedberg gehen werden und dort sicherlich von Yvonne Seebens hervorragend betreut werden.
Zwei weitere Ärztinnen planen im Mai an das KMG in Güstrow zu kommen, und Prof. Dr. Tino Just und sein Team haben auch für sie schon ein ähnlich anspruchsvolles Ausbildungsprogramm vorbereitet.

Wir alle haben als gemeinsames Ziel vor Augen: den Aufbau eines umfassenden Programms zur Versorgung tauber Kinder, das von kirgisischen Ärzten, Audiologen und Therapeuten vor Ort bestritten werden kann.

Dr. Monika Lehnhardt-Goriany Oktober 2021

Violetta – the sole recipient of a cochlear implant from the company Advanced Bionics in Belarus – was in need. With united forces we could help.

One year – this can be a short but also a long time. For Violetta Kovreckaja from Vitebsk – the cultural capital in the North of Belarus, close to the border with Latvia, where Marc Chagall was born – it meant 12 long months of waiting.  It finally took that long until we could provide her with a replacement speech processor and an Online fitting session.

Violetta experienced her cochlear implantation at the University clinic in Ferrara in 2012. For the parents this meant a big financial effort. Luckily a few foundations contributed to cover the costs. For a couple of years Violetta and her parents travelled to Italy again and again to have the fittings of her speech processor. However, 5 year ago it was for the last time.

For over 8 years the now 13 years old schoolgirl has been wearing her Harmony, all this time he was serving her well, but now it was not functioning properly any longer.

In Belarus there is an established CI programme financed by the government. Within the framework of the annually advertised tenders, however, cochlear implants were bought from two manufacturers but not from Advanced Bionics so far. Consequently there is no chance to get an upgrade speech processor from Advanced Bionics under the programme financed by the government.

We – the Lehnhardt Foundation – effectively supported by Jan Röhrig (Deaf Ohr Alive – Hessen Rhein Main), found a donor who was ready to pass his Naida Q 90 which he did not need any longer to Violetta. We sent it to Vitebsk.

The “only thing” that was needed to organize was the fitting of the SP. Natalya Kalintscheva, a representative of the company Advanced Bionics, helped to arrange it. She also sent the necessary equipment from Moscow to a business partner, Timur Nurseitov (Fonamed) in Minsk. Technical questions concerning the remote fitting and the programming were solved by Ruslan Kertiev, also from Moscow. Already before that he offered a preparatory training for the personnel in Minsk, so that the session could happen without any problems.

Ing. Evgenija V. Burak and the surdopedagog Liubov A. Proschina from the ENT scientific-practical Center of the Republic of Belarus (RNPZ) in Minsk (http://www.lor.by) supported the family professionally and with a high level of empathy.

With united forces we succeeded: Violetta is happy and can continue to attend and thanks to good hearing perform well in normal school.

Dr. Monika Lehnhardt-Goriany
August 2021

www.lehnhardt-stiftung.org

Photo: Andrej A. Razhko und Julia V. Razhko (parents), Evgenija V. Burak und Violetta

“Violetta pursues her hobby painting with great enthusiasm”

Danke von der Stiftung aus Bishkek

Liebe Frau Dr. Lehnhardt!

Ich heiße Natalia, ich bin Koordinatorin von Uplift-Aufwind im Bereich für Ausbildung und auch bin ich für das Uplift-Mutter Programm in zwei Heimen für behinderte Kinder in der Umgebung von Bischkek zuständig.

Wir haben mit unseren Therapeuten und Uplift-Frauen die online Präsentationen auf der Website https://earbook.online/pora/ru/ schon einige Male geschaut und haben die für unsere Arbeit sehr hilfreich gefunden. Wir haben einige Kinder mit Hörstörungen im Programm, aber die Webinare sind auch für alle Kinder nützlich , weil sie die Information über Hörentwicklung, verschiedene Arbeitstechniken und Diagnostik geben.

Ich möchte Sie für diese großartige Möglichkein herzlich bedanken!

Mit lieben Grüßen, Natalia Iatsenko

https://www.uplift-aufwind.org/de/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Therapiemodell Deutschland – Online Vorträge Monika Lehnhardt-Goriany / Yvonne Seebens

This is a live recording (not yet edited) of presentations on the Development and Organisation of Rehabilitation in Germany held on March 19, 2021 by Monika Lehnhardt-Goriany and Yvonne Seebens upon invitation as sole European Lecturers at the international scientific and practical online seminar “Cochlear Implantation in Kazakhstan,” dedicated to the International Day of Cochlear Implantation organized by the Republican State Enterprise “The Scientific and Practical Center for Social Rehabilitation Development” of the Ministry of Labor and Social Protection of the RK together with “Aksai” University Clinic of KazNMU named after Asfendiyarov.

Dr.Dr.h.c.Monika Lehnhardt-Goriany: «Стационарная реабилитация для детей с кохлеарным имплантом – долгосрочный концепт в Германии»
Stationäre Rehabilitation für Kinder mit Cochlear Implant – ein nachhaltiges Konzept in Deutschland

Yvonne Seebens: «Стационарная реабилитация для детей с кохлеарным имплантом – в Центре Кохлеарной Имплантации г.Рейн-Майн»
«Stationäre Rehabilitation für Kinder mit Cochlear Implant – im CIC Rhein-Main»

Therapiemodell Deutschland – Online Vorträge Monika Lehnhardt-Goriany / Yvonne Seebens

 

 

Help for family Ovechkiny, town Usolye-Sibirskoye in Irkutsk Oblast, Russia

Artikel ist in der Magazine “Usharik”  publiziert
(for children and their parents, it is issued by the parent association “I hear the world!” since 2015)
http://www.usharik.ru/books/vipusk-19/#page/21

10th February, 2020, an accident happened in the house of the family Ovechkiny — a fire completely destroyed all the property, but the most important, in this fire, the speech processor burned down, with which little Victoria could hear this world. Cochlear implantation was made to Natalia’s daughter in may 2019. After all, the girl began to understand speech, hear and enjoy sounds.

But, at the moment, the child can not hear anything. The family could not afford a new speech processor.

There is a state program that provides for its free replacement, but this is possible once every five years. In other words, waiting for four years, being in a world of silence, while simultaneously losing all the acquired skills in hearing rehabilitation, is too high price for a small person.

Victoria’s parents began to apply to various foundations and organizations with a request for support, but everywhere they were refused. However, this case did not leave indifferent two organizations whose main goal is to support families raising children with hearing loss.
United/Together, the Lehnhardt Foundation and the Association of the Parents “I hear the world!” did not stand aside and were able to support Victoria. As a result, the family purchased a new speech processor and all the necessary components so that the girl could hear again.

“The girl’s parents asked us for help. The situation for us is not standard. Often we deal with the loss of the processor or its spare parts. Here, the family immediately lost everything – says the head of the Parent Association ” I hear the world!» Dmitry Kulikov. – We, together with the Monika Lehnhardt, managed to help them. A new speech processor was purchased. Now we are preparing to transfer the processor to the family and agree with the clinic to set it up.

“The child lost her home – and this is tragic. – says Monika Lehnhardt – She also lost her speech processor which  is also a drama and therefore we decided to help and arrange for a replacement. But she also lost books and toys which are instrumental für her personal development.
Our colleague, Marina Gureva from St. Petersburg will contact the family in order to find out what is the status of speech development of the girl and which books and toys will be suitable for her. We want to keep in touch with the family long-term and see how we can support them. “

 

В этом году исполняется 30 лет первых кохлеарных имплантаций в России и СССР!

ФГБУ Российский научно-клинический центр аудиологии поздравляет всех пациентов и коллег с Международным днем кохлеарной имплантации!

Тем более, что эта дата также и юбилейная – в этом году исполняется 30 лет первых кохлеарных имплантаций в России и СССР. Мы гордимся тем, что первые операции в нашей стране прошли на базе нашего Центра под руководством профессора Георгия Абеловича Таварткиладзе и профессора Эрнста Ленхардта (Ганновер, Германия). На сегодняшний день количество пользователей этой замечательной технологии в нашей стране исчисляется десятками тысяч. Особо важное значение приобретает эта дата в преддверии принятия Всемирного доклада по слуху 3 марта 2021, во Всемирный день слуха. Поздравляем Вас с Праздником и желаем Вам новых успехов!

Первые кохлеарные имплантации в России – март 1991 года:
Слева направо: профессор Нейля Адельшиновна Милешина, профессор Георгий Абелович Таварткиладзе, профессор Эрнст Ленхардт, профессор Николай Сергеевич Дмитриев

источник “ФГБУ РОССИЙСКИЙ НАУЧНО-КЛИНИЧЕСКИЙ ЦЕНТР АУДИОЛОГИИ И СЛУХОПРОТЕЗИРОВАНИЯ ФМБА РОССИИ

 

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